Ribeaupierre – Burgen & Schlösser.

Burgen – Ribeaupierre

Ribeaupierre   (Burg Hoh-Rappoldstein - Ribeauvillé / Elsass)
Geschichte:

Burg Ribeaupierre, auch Hoh-Rappoltstein oder Hochrappoldstein genannt, ist die höchstgelegene der drei Rappoltsweiler Schlösser (Girsberg, St. Ulrich u. Haute Ribeaupierre), die Stadt Ribeauvillé überragend. Die Burg wird 1254 als Altenkastel erwähnt. Der Name ist irrtümlich aus "altum castellum" entstanden und müsste eigentlich das "hohe Schloss" heißen. Es war im Besitz der Herren von Rappoldstein. Nach der im Anfang des 13. Jahrhunderts erbauten Burg Altenkastell nannten sich die dortigen Edelknechte Rappoldsteinische Burgmannen, nachweisbar 1254 bis etwa 1436. Die Burg verfiel, nachdem sie im Laufe des 16. Jahrhunderts als Wohnstätte ganz verlassen wurde. Hoh-Rappoldstein war Gefängnis für verschiedene hohe Adlige, darunter 1384 - 1387 auch für den englischen Ritter John Harleston.

(Quelle: Fritz Bouchholtz - Burgen und Schlösser im Elsass. Frankfurt, 1962.)


(Quelle: Bodo Ebhardt - Der Wehrbau Europas im Mittelalter, Bd. I)

Einen weiteren Aufmassplan mit Beschreibung von Rüdiger Bernges aus seiner Bergfrieddatenbank erhalten Sie beim Klicken auf >>hier<<

Kostenlose Parkmöglichkeiten in und hinter Ribeauvillé

Weg: Von Ribeauvillé ist von beiden Seiten des Burgberges der Aufstieg möglich. Der Fußweg beträgt ca. 1,5 bis 2 Stunden. Von der 106 kommend durch Ribeauvillé durchfahren, ca. 1 Km nach dem Ortsende befindet sich linker Hand ein Parkplatz. Auf der anderen Straßenseite beginnt der Fußweg, welcher mit 50 Minuten ausgeschildert ist. Diese Zeitangabe ist jedoch völlig unrealistisch und nicht zu schaffen, was mir auch von Ortsansässigen bestätigt wurde. Gegenüber von der Ulrichsburg führt ein teils schmaler, steiler und verwilderter Weg zur Burg Rappoldstein; von der Ulrichsburg sind es ca. noch 20 - 30 Minuten Fußweg.

Burg für Touristen teilweise gesperrt (Turm nicht direkt zugänglich)
keine Gastronomie
Übernachtung auf der Burg nicht möglich
Die Burgruine Hoh-Rappoldstein ist teilweise einsturzgefährdet! Bitte besonders auf die Eisentreppe zum Turmaufgang achten. Vor dem Südeingang rechts (ca. 10m) befindet sich noch die alte Zisterne.
Fritz Bouchholtz - Burgen und Schlösser im Elsass. Frankfurt, 1962.

Blick auf den Südeingang der Burgruine

Aufsicht auf den Südeingang (Torhaus)

Nordansicht auf den Turm


Blick vom nördlichen Nachbarhügel auf die Burgruine


Einblick in den Burghof mit Fluchtto


Blick auf das Fluchttor von der Aussenseite