Der Templerorden heute

ORDENSRITTER IM 21. JAHRHUNDERT

Der im Jahre 1118 in Jerusalem gegründete Orden hat im Laufe von Jahrhunderten nicht nur enorme Leistungen für die gesamte Menschheit erbracht, sondern er hat auch für die religiöse und geistige Erneuerung gekämpft und gelitten.

Seine Ideen, Ideale und Ordensregeln sind auch heute noch aktuell:

- Hilfe für die Christen und Pilger im Heiligen Land
- Nächstenliebe und Toleranz
- Verteidigung des christlichen Glaubens
- Brüderlichkeit nach innen und außen
- Disziplin und Gehorsam
- Ritterschaft des Geistes und des Tuns
- Förderung von Kunst und Wissenschaft
- Erbauung des Tempels in jedem Einzelnen

Auch heute noch ist die Existenz der Christen im Heiligen Land durch Diskriminierung und materielle Not erneut bedroht.

Auch heute, wo Egoismus, Unterdrückung, Verfolgung und Not herrschen, sind die Tugenden der Nächstenliebe und Toleranz für eine Welt der Liebe, des Friedens und der Gerechtigkeit unerlässlich.

Auch heute ist der christliche Glaube bedroht und muss verteidigt werden gegen Atheismus und Verhöhnung durch Systeme, Organisationen und Massenmedien. Nur der gläubige Templer kann wirksam kämpfen!

Auch heute, wo die Menschen in Hochhäusern und Millionenstädten isoliert und einsam sind, ist Brüderlichkeit ein kostbares Gut.

Auch heute, wo Anarchie, Zerstörung und Autoritätsverluste um sich greifen, ist Disziplin und Gehorsam für ein geordnetes Miteinander der Menschen notwendig.

Gerade heute, wo alle diese Tugenden in Gefahr, ja teilweise verpönt sind, ist Ritterlichkeit aktueller denn je.

Aber Ritter Christi zu sein heißt auch IHM nachzufolgen und mitzuhelfen, SEIN Königreich mit dem himmlischen JERUSALEM zu errichten.

RITTER zu sein, heißt auch Pflege der traditionellen und historischen Überlieferungen, Güter und Vermächtnisse.

RITTER zu sein, heißt nicht, den Äußerlichkeiten wie dem Schwert und dem weißen Ordensmantel zu huldigen: Sie sind nur das äußere Symbol für das offene Bekenntnis und das tägliche Bemühen jedes einzelnen Tempelritters, im GEISTE des Ordens zu leben, zu wirken und niemals aufzuhören, sich um die Erbauung des eigenen, inneren TEMPELS zu bemühen.

Gerade heute, wo das Geschichtsbewusstsein und die Kenntnisse historischer Zusammenhänge und Entwicklungen, wie auch die Pflege von Traditionen verkümmern, hat der SOUVERÄNE UND MILITÄRISCHE RITTERORDEN DER TEMPLER VON JERUSALEM eine große Aufgabe:

Die TEMPLER haben sich in ihrer langen Geschichte immer wieder großen Herausforderungen gestellt: Nicht nur beeindruckende Burgen und Festungen, sondern auch unzählige Kathedralen und Kirchen von einmaliger Schönheit und Architektur wären ohne sie nie gebaut worden.

Sie haben nicht nur dem christlichen Glauben, sondern auch der Kunst, der Wissenschaft und dem Handel wertvolle Impulse gegeben.

Gegenwart und Zukunft kann nur bestehen, wer die Vergangenheit und ihre Zusammenhänge kennt.

Die Bewahrung und Fortentwicklung des Erbes der TEMPLER ist auch heute im 21. Jahrhundert ein Dienst an der Menschheit.

Ein Dienst, der von den TEMPLERN seit 884 Jahren unter dem Wahlspruch geleistet wird:

NON NOBIS DOMINE, NON NOBIS, SED NOMINE TUO DA GLORIAM
(Nicht uns Herr, nicht uns, sondern Deinem Namen gilt die Ehre)