Höfische Ritterorden

Ab der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts entstanden höfische Ritterorden, die König Artus' legendärer Tafelrunde nachempfunden waren. Die bedeutendsten unter ihnen waren:

  • der Szent György Lovagrend (Sankt Georg Ritterorden), gegründet 1326 vom ungarischen König Karl I. Robert.
  • der Hosenbandorden, gegründet 1348 vom englischen König Eduard III. (siehe auch Liste der Ritter des Hosenbandordens).
  • der Annunziaten-Orden, gegründet 1362 von Amadeus VI. von Savoyen.
  • der Drachenorden, gegründet 1408 von König Sigismund von Ungarn.
  • der Orden vom Goldenen Vlies, gegründet 1430 vom burgundischen Herzog Philipp dem Guten (siehe auch Liste der Ritter des Ordens vom Goldenen Vlies).
  • der Hubertusorden gegründet 3. November 1444 von Herzog Gerhard II. von Jülich-Berg.
  • der Ordre de Saint-Michel, gegründet 1469 vom französischen König Ludwig XI..
  • der Orden vom heiligen Geist, gegründet 1578 vom französischen König Henri III. (siehe auch Liste der Ritter des Ordens vom Heiligen Geist).
  • der Orden vom Stern, gegründet im August 1066 vom französischen König Robert II., dann von Philipp VI. stillgelegt und 1352 von Johann II. neu gegründet.
  • der St. Heinrichs Orden, gegründet durch Kurfürst Friedrich August II. von Sachsen König August III. von Polen – Litauen am 7. Oktober 1736 ist der älteste deutsche Verdienstorden
  • Orden der goldenen Stola, oder Stola d'oro, war ein venezianischer Ritterorden.

Der älteste Orden des preußischen Hauses war der Schwanenorden, der 1440 gestiftet wurde, um der Entsittlichung des märkischen Adels entgegenzuwirken und die Rauf- und Fehdelust einzudämmen.